Trauriger Tukan.

26 Sep

Mein neuer Freund. Habe ihn neulich kennen gelernt.
Vielleicht ist er immer traurig.
Ich habe ihn jedenfalls noch nie nicht traurig gesehen.
Habt ihr eine Idee wie man ihn glücklich machen kann?

Sein Lieblingslied hat der Traurige Tukan mir nicht verraten.
Deshalb hab ich mal ein Lied rausgesucht.
Ich hoffe dem Traurigen Tukan gefällt es. Ich mag es jedenfalls.

So long.
Ach ja, mein Lieblingszitat der Woche:
„Menschen sind mit Monsterguss überzogene Monster, mit Monsterfüllung.“ [Bob Kelso]

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10 things I hate about you

13 Aug

I hate the way you talk to me and the way you cut your hair.
I hate the way you drive my car, I hate it when you stare.
I hate your big dumb combat boots and the way you read my mind.
I hate you so much it makes me sick it even makes me rhyme.
I hate the way you’re always right,
I hate it when you lie.
I hate it when you make me laugh, even worse when you make me cry.
I hate it when you’re not around, and the fact that you didn’t call.
But mostly I hate the way I don’t hate you, not even close, not even a little bit, not even at all.

Musikalisches Experiment – Experimentierfreudige erwünscht =)

12 Aug

Wer hat Lust mit mir ein musikalisches Experiment zum Horizont erweitern zu machen? Ich hab eben gerade ein paar Mix-MP3-CD’s entdeckt, die ich mal von Freunden bekommen habe und einige Schätzchen wieder entdeckt. Um meinen musikalischen Horizont zu erweitern hab ich Lust dieses Experiment zu veranstalten!

Regeln:
1. Es muss eine MP3-CD mit 100 Tracks erstellt werden.
2. Jede/r Künstler/Band/Gruppierung/etc. darf maximal 2x vorkommen.
3. Es sollte sich Mühe bei der Auswahl gegeben werden 😉
4. Jedes Lied muss von dem, der die CD erhält mindestens bis zur Hälfte gehört werden.
5. Danach ist ein reger Austausch über das Gehörte erwünscht 😉

Also ich würd mich freuen, wenn jemand Lust hat bei diesem Experiment mitzumachen! Bei Interesse bitte eine Nachricht an mich oder ein Kommentar zu diesem Post =)

Mad World.

24 Jul

Amy Winehouse tot.
Bombenanschlag in Oslo mit anschließendem Massenmord in einem Kinderzeltlager.
Amoklauf in Texas.
1 Jahr seit der Loveparade-Massenpanik.
Das dritte Juli-Wochenende hat’s in sich.
Was ist los mit der Welt?

And I find it kind of funny, I find it kind of sad
The dreams in which I’m dying are the best I’ve ever had
I find it hard to tell you, I find it hard to take
When people run in circles it’s a very very mad world.

So long.

Schrumpfen Schafe, wenn sie nass werden?

19 Jun

Die elementarste Frage, der ich mich heute gestellt habe.

Nach einigen Wochen Pause hier in meinem Blog (Abschlussprüfung, keine Zeit, etc.) hab ich heute beschlossen, jedem, der dies hier lesen sollte einen Film ans Herz zu legen. Und zwar Mary and Max – ein kanadischer Stop-Motion-Film aus dem Jahre 2009.

Jeder, der gedacht hat, keine Gefühle für Knetklumpen entwickeln zu können, wird hiermit vom Gegenteil überzeugt.
Es geht um die skurrile Brieffreundschaft der kleinen, 8-jährigen Mary, die mit Ihren problembehafteten Eltern in Australien lebt und des verschrobenen, 44-jährigen Max J. Horovitz (übrigens synchronisiert von dem fabelhaften Helmut Krauss, besser bekannt als Löwenzahns Nachbar Hermann Paschulke) aus Amerika. Mit viel schwarzem Humor und Tragik gespickt, bringt dieser Film ein schwaches Frauenherz (wie meines) schnell zum schmelzen. Die beiden, vom Pech verfolgten Hauptfiguren rappeln sich, mit Hilfe des Anderen, aus jedem Schlamassel – sei er noch so schlimm – wieder auf.

Für mich ist der Film eine Mischung aus Tim Burtons „Vincent“, „Nightmare before Christmas“ und Jean Pierre Jeunet’s „Die fabelhafte Welt der Amelie“ mit einer Prise, tja, wohl vom Regisseur Adam Elliot.

Mit viel Liebe zum Detail und vielen liebenswürdigen Nebenfiguren, toller klassischer Musik, krassen Farbkontrasten und einer Geschichte über wahre Freundschaft, bleiben mir als Frau nach diesem Film fünf Dinge übrig:

    • Der Wunsch nach einer Brieffreundschaft.
      Ein Haufen Taschentücher.
      Der Wunsch, den Film direkt nocheinmal zu sehen.
      Einer Antwort auf die Frage: Schrumpfen Schafe, wenn sie nass werden?
      Im Besitz eines Hahnes zu sein, den ich Ethel taufen kann.
  • Ich will nicht zu viel verraten. Lieber selbst angucken. Und überraschen lassen.
    Denn ich gedenke das noch diese Woche mit einigen meiner Freunde zu machen.

    So long.
    Filmplakat Mary and Max
    Quellenangabe

    Affenschande.

    23 Mrz

    „Hand aufs Herz!“, sagte der vierte Affe, legte die Hand auf die Brust um nichts mehr zu fühlen. Die Statue ist bis heute verschwunden.

     

    Tick Tack.

    22 Mrz

    Nach einer Nicht-Blog-Tätigkeit von über einem Monat schreibe ich heut nun nochmal was Neues.
    Allerdings fehlt mir gerade die Motivation, meine überfließenden Gedankenergüsse hier festzuhalten.
    Deshalb poste ich heute nur einen Text von einem Lied, welcher mich sehr beeindruckt.
    Wir singen dieses Lied jetzt seit ca. 2 Wochen im Chor (ja, ich singe im Chor) und ich weiß nicht warum, aber er hat mich sehr berührt. Heute auch mal ohne entsprechendes Video, sondern nur den reinen Text. Ich bin auch nicht sonderlich christlich, aber ich empfinde diese Worte doch als traurig und tröstend zugleich. Aber lest selbst!

    Geschrieben wurden diese Worte von einem gewissen Gabriel Seidl und alles läuft unter dem Titel: „Die Uhr“

    Gabriel Seidl – Die Uhr

    Ich trage wo ich geh‘, stets eine Uhr bei mir.
    Wie viel es geschlagen habe, genau seh‘ ich an ihr.

    Es ist ein großer Meister, der künstlich ihr Werk gefügt,
    wenngleich ihr Gang nicht immer dem törichten Wunsche genügt.

    Ich wollte, sie wäre rascher gegangen an manchem Tag,
    ich wollte, sie hätte manchmal verzögert den raschen Schlag.

    In meinen Leiden und Freuden, im Sturm und in der Ruh‘,
    was immer geschah im Leben, sie pochte den Takt dazu.

    Sie schlug am Sarge des Vaters, sie schlug an des Freundes Bahr,
    sie schlug am Morgen der Liebe, sie schlug am Traualtar.

    Sie schlug an der Wiege des Kindes, sie schlägt, will’s Gott noch oft,
    wenn bessere Tage kommen, wie meine Seele hofft.

    Ward auch träger und drohte zu stocken ihr Lauf,
    so zog der Meister immer, großmütig sie wieder auf.

    Doch ständ‘ sie still, dann wär’s gescheh’n;
    der sie gefügt, bringt sie zum Gehn‘.

    Dann müsst ich zum Meister wandern, der wohnt am Ende wohl weit,
    wohl draußen, jenseits der Erde, wohl dort in Ewigkeit.

    Dann gäb ich sie ihm zurücke, mit dankbar kindlichem Fleh’n.
    „Sieh, Herr, ich hab nicht’s verdorben, sie blieb von selber steh’n.“

    Ich verkneife mir mal jedes weitere Wort zu diesem Text und wünsche euch eine gute Nacht.
    So long.